WeinWissen . . .
1.) Rebsorten, die wir anbauen
2.) Prädikatsstufen unserer Weine
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Blauer Spätburgunder
Blauburgunder , Blauer Burgunder, Pinot Noir
Ein sehr hochwertiger Rotwein, der auf dem Rotweinsektor zu den Spitzenweinen
in Deutschland zählt. Er hat eine lange Lagerfähigkeit und ist zum Barriqueausbau
gut geeignet. Aus dieser Rebe entstehen weltweit die besten Rotweine.
Vorteile: gute Fruchtbarkeit, geringe Krankheitsempfindlichkeit, hervorragende
Rotweinsorte. Nachteile: Hohe Lagenansprüche
Farbe
leuchtend rubinrot mit violetten Nuancen; neigt schneller zur Oxydation.
Bukett
feine fruchtiges Bittermandelbukett.
Geschmack
Der Wein wird meist trocken ausgebaut, schmeckt rund und hinterläßt
auf der Zunge ein deutliches Wärmegefühl. Der Extraktgehaltstoff ist relativ
hoch. Zusammen mit einer guten Säurestruktur und einen dezenten Gerbstoffgehalt
vermittelt die Sorte einen harmonischen Geschmackseindruck mit einem langen
fein-herben Abgang.
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Müller-Thurgau, ein überwiegend milder Weißwein mit meist nur einem Säuregehalt von 5-6%o.
Er besticht durch seine intensive Fruchtigkeit.
Er
schmeckt als Jungwein am besten.
Farbe
hell mit leicht grünlich-gelblichen Farbschimmer. In höheren Qualitätsstufen
nimmt der Wein einen Goldton an Bukett
Charakteristisch ist der leicht bis stark ausgeprägte Muskatton in
Duft und Aroma sowie eine blumige Note. Mit zunehmender Qualitätsstufe
nimmt das Muskatbukett ab.
Geschmack
frisch, spritzig, süffig, von feiner Fruchtigkeit und qualitativ mit
einer größeren Bandbreite. Für die Qualität ist vielfach die Höhe seines
Säuregrades ausschlaggebend. Bei geringen Säuregehalt schmeckt der Weißwein
zu mild und ausdruckslos.
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Ein nobler Weißwein, der höchstes internationales Qualitätsniveau erreichen
kann. Für eine gute Rieslingqualität ist unbedingt eine Vollreife der
Beeren durch genügend Herbstsonne und durch eine späte Traubenlese notwendig,
um den notwendigen Zuckergehalt erreichen zu können. Erst ein entsprechender
Zuckergehalt in den Beeren erbringt in Verbindung mit der charakteristischen
Säure die wunderbare Harmonie der Riesling-Weine. Ein guter Riesling
überrascht immer wieder durch ein unvergleichliches Duftspiel, durch ein
nahezu perfektes Gleichgewicht zwischen Säure, Süße, Körper und Eleganz
und durch einen würzig-subtilen Abgang.
Farbe
grünlich-gelb; mit zunehmenden Alter und in höheren Qualitätsstufen wechselt
die Farbe in einem schimmrigen Goldton über
Bukett
edles, ausgesprochen traubiges Fruchtbukett, das sich wenigstens zwei
Jahre nach der Flaschenfüllung noch stärker ausgeprägt. Bei längerer Flaschenlagerung
erhält der Riesling ein ganz charakteristisches Aroma.
Geschmack
edel, fruchtig, rassig, mit einem mittleren Alkohol- und Extraktgehalt.
Wie vielleicht bei keiner anderen Weinsorte wird sein Geschmack durch
den Gehalt an Säure und Süße, beeinflußt durch seine Harmonie, Rasse,
Frische und Finesse bestimmt. er ist immer stark säurebetont (7-9‰ Säure). |
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Ruländer, Grauer Burgunder,
Pinot Gris
Die Rebsorte gehört zur Familie der Burgundergewächse und zählt zu den
qualitativ hochwertigen Weißweinen. Allerdings verlangt er immer eine
volle Reife der Traube bei der Lese. Höhere Prädikatsstufen gelten bei
entsprechendem Säuregehalt als ausgesprochene Spitzenweine. Die deutsche
Wein-Fachwelt hat sich dahingehend geeinigt: Wird der Wein trocken ausgebaut,
ist es Grauburgunder, wird der Wein lieblich angeboten so wird er Ruländer
genannt.
Farbe
Der Wein neigt zur Hochfärbigkeit, ist fast immer intensiv gelbgrün gefärbt
und mit einem leichten goldenen Schimmer versehen. Reife Weine zeigen
eine fast goldgelbe Farbe. Witterungsbedingt heiße Jahrgänge führen oft
dazu, daß die Farbe des Ruländers eine rötlichen, kupferartigen Goldton
annimmt.
Bukett
delikates, unaufdringliches Sortenbukett
Geschmack
Der Ruländer gilt als einer der extraktreichsten Weißweine. Er schmeckt
infolge des Alkohol- und Extraktgehalts füllig und vollmundig. Er ist voll, körperreich
und würzig.
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Weißer Burgunder
Weißburgunder, Pinot Blanc
Ein hervorragender Weißwein, der mit zunehmenden Alter immer besser
wird. Wichtig für die Qualität ist eine notwendige Ertragsbeschränkung
und eine entsprechende Traubenreife bei der Lese.
Farbe
Diese hängt vom Reifezustand der gekelterten Trauben ab. Bei Qualitäts- und Kabinettweinen zeigt er eine grünlich-gelbe Farbe, bei Spätlesen und Auslesen wird der Farbton zunehmend blasser und strohgelb.
Bukett
bukettneutral. Bei guter Traubenreife läßt er eine ausgeprägte Fruchtigkeit im Duft und Aroma erkennen.
Geschmack
Der Wein ist bei entsprechender Traubenreife elegant, harmonisch, vollmundig und extraktreich, ohne dabei schwer und füllig zu wirken. Er ist von mittlerem Alkoholgehalt und im Gaumen eher neutral und auffällig. Meist wird er trocken ausgebaut. |
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Dieser seit der gallo-römischen Zeit in der Region angebaute Wein
hat eine sortentypische Säure, die seine leichte, erfrischende Art
hervorhebt. Der Wein ist einfach aber gefällig. Seine mittelgrossen
Trauben, mit runden Beeren, sind sehr saftig. Der Elbling ist ein idealer
Begleitwein für leichte Speisen, weil er fruchtig, spritzig und leicht
ist. Wahrscheinlich schon von den Römern an die Mosel gebrachte Rebsorte,
benannt nach ihrem weißen (lat. albus) Wein.
Farbe
Hell mit einem sehr leichten grünlich-gelblichen Farbschimmer.
Bukett
leicht, rassig, trocken, säurebetont
Geschmack
frisch und spritzig, von feiner Fruchtigkeit
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Regent ist eine weitgehend pilzresistente Traube.
Sie ergibt einen hervorragenden Rotwein, der mit zunehmenden Alter immer besser
wird. Wichtig für die Qualität ist eine notwendige Ertragsbeschränkung
und eine entsprechende Traubenreife bei der Lese.
Farbe
Dunkelrot mit einer tiefen Färbung
Bukett
zarter Beerenduft mit einer Cassisnote
Geschmack
samtig weich Geschmacklich reicht der Regent am ehesten an südländische Weine heran. Im Barriqueausbau liefert der Regent zum Teil sehr hochwertige Rotweine.
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Der Auxerois ist eine Sorte aus der Burgunderfamilie. Ihren Ursprung
hatte der Auxerois in der gleichnamigen französischen Grafschaft.
Der Auxerois ist aber schon lange an der Saarländischen Obermosel beheimatet. Die Weine des Auxerois sind meist körperreich, mit milder Säure
und können ein duftiges Bukett vorweisen.
Farbe
hellgelb bis goldgelb.
Bukett
blumig oft etwas nussig, besticht durch besondere Aromen. Bei guter Traubenreife
läßt er eine ausgeprägte Fruchtigkeit im Duft und Aroma erkennen.
Geschmack
Der Wein ist körperreich und hat eine milde Säure.
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Prädikatsstufen:
Kabinett
In Abhängigkeit vom Anbaugebiet muss das Mindestmostgewicht 67 bis 82 Grad Oechsle betragen.
Kabinettweine sind meist feine, leichte Weine aus reifen Trauben mit geringem Alkoholgehalt.

Spätlese
In Abhängigkeit vom Anbaugebiet muss das Mindestmostgewicht 76 bis 90 Grad Oechsle betragen. Zudem hat die Lese, wie der Name impliziert, zu einem "späten" Zeitpunkt zu erfolgen. Dies bedeutet insbesondere auch in einem vollreifen Zustand der Trauben.
Spätlesen sind reife, elegante Weine mit feiner Frucht, die frühestens sieben Tage nach Beginn der allgemeinen Weinlese gelesen werden

Auslese
In Abhängigkeit vom Anbaugebiet muss das Mindestmostgewicht 83 bis 100 Grad Oechsle betragen.
Desweiteren müssen alle kranken und unreifen Beeren ausgesondert (ausgelesen) werden.
Auslesen sind edle Weine aus vollreifen Trauben.

Beerenauslese
In Abhängigkeit vom Anbaugebiet muss das Mindestmostgewicht 110 Grad Oechsle betragen.
Verwendung dürfen zum Keltern nur weitgehend edelfaule oder aber zumindest überreife Trauben finden. Zusätzlich ist ein natürlich vorhandener Alkoholgehalt von 5,5% vorgeschrieben.
Beerenauslesen sind volle fruchtige Weine aus überreifen, edelfaulen Beeren. Da der Botrytispilz (Edelfäule) mit zur Qualität beiträgt werden solche Weine nicht in jedem Weinjahrgang geerntet. Beerenauslesen sind über Jahrzehnte lagerfähig.

Trockenbeerenauslese
In Abhängigkeit vom Anbaugebiet muss das Mindestmostgewicht 130 Grad Oechsle betragen.
Trockenbeerenauslese werden aus rosinenartig eingeschrumpften, edelfaulen Beeren hergestellt.
Die Trockenbeerenauslese ist die Krone der Qualitätspyramide. Sie ist süß und honigartig und von extremer Alterungsfähigkeit über viele Jahrzehnte.

Eiswein
In Abhängigkeit vom Anbaugebiet muss das Mindestmostgewicht 110 Grad Oechsle betragen.
Für die Gewinnung von Eiswein müssen die Trauben bei einer Temperatur von mindestens minus sieben Grad Celsius gelesen und gekeltert werden. Durch den Frost gefriert in den Trauben das Wasser, so dass bei der im Anschluss an die Lese rasch erfolgenden Kelterung hoch konzentrierter Traubensaft gewonnen wird. Die hohe Konzentration findet ihren Ausdruck insbesondere in einem hohen Zucker- und Säuregehalt.
